Donnerstag, 31. Juli 2014

Akihabara die Zweite … Regen, Maid Cafe, und Morning Musume Otaku

Hallo und willkommen zu unserem neusten Bericht aus Tokyo.
Diesmal haben wir erneut einen Ort besucht, wo wir bereits gewesen waren.
Die Rede ist von Akihabara und wie man es kaum glauben mag, dort gibt es nicht nur einen offiziellen Hello! Project Shop, sondern auch das über die Landesgrenzen hinaus bekannte "@home Maid Cafe"
Susi war bereits bei ihrem letzten Tokyoausflug in einem solchen Maid Cafe gewesen, allerdings sollte es für Sada das erste Mal sein, was auch sehr emotional von statten ging.
Relativ spät machten wir uns an diesem Tag auf den Weg und da Akihabara nicht weit hinter Ueno liegt, gingen wir erneut zu Fuß.
Zu Beginn noch trocken und dennoch den Regenschirm eingepackt, machten wir uns auf den Weg.
Es dauerte auch nicht lange, bis wir die ersten Gebäude entdeckten, welche man einfach auf einem Foto festhalten musste:


Was haben wir denn da?


Echte doitsche Schäferhunde?


Hier wieder ein Beleg dafür, dass es in Tokyo nicht nur Neon und Beton gibt:



Und hier noch einmal aus einer anderen Perspektive:

Dann gingen wir weiter und es passierte das, was wir eigentlich gar nicht wollten und dennoch viel häufiger mit gerechnet hatten:



Ja genau, es begann zu regnen, denn obwohl wir Tokyo in der Regensaison besucht haben, hatten wir bisher beinahe durchgehend Glück gehabt was das Wetter anging, doch heute sollte es uns richtig treffen.
Es war nicht kalt, doch unser Regenschirm – wir hatten nicht den Geschenkten mitgenommen, sondern unseren eigenen – war einfach zu klein gewesen, um uns beide vor den Wassermassen zu schützen und so wurden wir beide so ziemlich durchnässt.
Sada auf der linken Seite und Susi … so ziemlich überall.
Die Stimmung war wirklich nicht die beste – doch gaben wir nicht auf und nutzten die zahlreichen Möglichkeiten sich bei den großen Gebäuden in den Eingangsbereichen unter zustellen.

Immer wieder zwischendurch machten wir uns wieder mutig auf den Weg, bis wir dann bei der Ueno Station, einen etwas längeren Zwischenstop einlegten, um uns ein wenig mehr vor dem Regen zu schützen.


Auf der Brücke vor der Ueno Station:


Wir hatten es ja bereits einmal erwähnt – Überall in Tokyo findet man einen Blickfang:


Immer wieder gab es in den Einkaufszentren Angebote für Kinder:



Wir hatten kein wirkliches Ziel, sondern schauten uns einfach nur um, in der Hoffnung das Wetter würde sich über die Zeit ein wenig bessern.
Dieses Glück hatten wir auch, und nach etwa einer Stunde gingen wir wieder nach draußen und machten uns nun auf die letzten Meter in Richtung Akihabara.

Die Showa Dori – eine große "Hauptstraße" führte von der Nähe unseres Hotels, durch Ueno bis nach Akihabara – und somit konnten wir uns auch gar nicht verlaufen.
Angekommen, mussten wir uns allerdings noch einmal neu orientieren um den Standort des Maidcafe ausfindig zu machen, doch dank "maps with me" war das gar nicht so schwer und Susi hatte natürlich ebenfalls den absoluten Durchblick gehabt.

Das @home Cafe befand sich wie viele andere Locations in einem mehrstöckigen Haus und erstreckte sich auch über mehrere Etagen.

Auch eine super Sache war gewesen, dass im Eingangsbereich des Gebäudes eine Tafel hing, wo einmal die Öffnungszeiten standen, und dazu noch in welchem Stockwerk und zu welchen Zeiten auch eine englisch sprachige Maid zugegen ist.
Wir gingen also in den Fahrstuhl und fuhren nach oben, doch die Etage die wir uns ausguckten war ziemlich überfüllt und eine Schlange von weiteren Gästen wartete bereits auf den Einlass. Also nahmen wir die Treppe um eine weitere Etage auszuprobieren und siehe da: es war zwar gut gefüllt, aber es gab keine große Schlange an der man sich erst anstellen musste.

Als kleine Anmerkung:
solche Schlangen findet man in Tokyo überall.
Bei Cafes oder auch Restaurants und eigens dafür, gibt es oftmals vor den Eingängen eine Reihe von Sitzplätzen, damit man sich während man wartet nicht die Beine in den Bauch stehen muss.

Im Maidcafe selbst, durfte man allerdings keine Fotos machen, außer von seinen Speisen, aber warum das so ist, dazu kommen wir gleich noch.

Sada war zuerst ein wenig überfordert von der liebenswerten, aber doch sehr direkt offensiven Art der Maid, die uns in das Cafe begleitete. Doch nach einer Weile legte sich auch diese innere Unruhe wieder.

Wir wurden also zu einem freien Platz geleitet und in einer langen und ausführlichen Prozedur wurde uns der Ablauf noch einmal mit Worten, Bildern und Speisekarten erklärt.

Für uns lief das dann im Grunde so ab:
Wir zahlten einen Pauschalpreis für etwa eine Stunde, welche sich dann folgendermaßen entwickelte:

Wir wählten zusammen mit der Maid jeder ein Gericht und ein Getränk aus der Karte.
Zuerst brachte man uns unsere Getränke und fragte uns, welches Tier wir denn gerne darauf haben wollten:

Sada wählte Hamster – was die Maid sichtlich erfreute und Susi wählte den Bär :D
Dann begann sie die Tiere auf unseren Kaffee zu zeichnen …


Dann gab es auch unsere bestellten Spaghetti, wobei die Soße zu Beginn nicht mit den Nudeln vermischt war.

Dann kam etwas Arbeit auf und zu:


Nachdem uns die Maids um unsere Mithilfe gebeten haben, fingen sie an die Nudeln mit der Soße zu vermischen und mit ihnen zusammen mussten wir verschiedene niedliche Worte rufen.

Ja genau, das klingt genauso verrückt wie es war und eine der Maids meinte dann noch, dass Susi doch so eine schöne Stimme hätte und es doch schade sei, dass sie soooooo leise ist.
Als die Arbeit getan war, ging es endlich ans Essen und hier konnten wir dann auch Fotos machen:




Als wir gegessen hatten, ging es mit dem Programm weiter.
Noch vor dem Essen, wählten wir aus einer Reihe von Fotos unsere favorisierte Maid mit der wir uns am Ende fotografieren lassen würden.

Leider erkannten wir unsere persönliche Maid auf den Fotos nicht – da sie auf den Fotos eine andere Haarfarbe hatte – und somit entschieden wir uns mehr oder weniger spontan.

Unsere Namen wurden ebenfalls aufgeschrieben und gerade bei Sadas realen Name, hatte die Maid deutliche Schwierigkeiten.

Obwohl dieser am Ende richtig war und Susi schrieb sie dann als Suzi :D

Als erstes wurde Susi auf eine Art "Bühne" gerufen und nach ein wenig lachen und Geplänkel konnte sie aus einer Kiste mit vielen verschiedenen Sachen wählen die sie sich auf den Kopf setzen, oder in die Hand nehmen konnte.

Dann einigte man sich noch auf eine Geste und "KNIPS"

dann dauerte es noch ein Weilchen und Sada wurde gerufen.

Dann eskalierte die Stimmung ein wenig, aber nicht wegen Sada selbst, sondern aufgrund der Tasche mit den ganzen Sayu und Morning Musume Buttons darauf.

Die Maids outeten sich selbst als Hello! Project Fans und so war das nächste finstere Geheimnis gesäht.

Mit der Maid zsammen und Hasenohren auf dem Kopf gab es eine Usa-chan Peace Geste und erneut: KLICK!

Die Fotos wurden übrigens mit ebenso einer Kamera gemacht, wie sich Susi zuvor gekauft hatte aber die Fotos zeigen wir euch natürlich nicht.

wir bekamen sie in einem süßen Rahmen überreicht und dann noch eine kleine Kunststoffkarte handgeschrieben mit unseren Namen darauf und einem LV1.

Auf der Rückseite waren mehrere Felder, die man bei jedem Besuch ausfüllen lassen konnte und ich vermute, dass man dann irgendwann sogar Lv 2 wird :D

Ein Foto von der Vorderseite der Karte findet ihr hier:


Dann ging es allerdings noch einmal los:

Erneut wurden Maids auf auf die Morning Musume Buttons aufmerksam und sie erzählten uns wer ihre persönliche lieblings Member war.
Auch hinter unserem Rücken wurde getuschelt und sich über Sadas neuen Status als "Morning Musume Otaku" gefreut.

Nach diesem Chaos der Niedlichkeit wurden wir zum Ausgang geleitet und verließen entzückt und wohl gesättigt das Cafe und hier noch einmal ein Foto, welches aber nicht selbst geschossen ist, von den Maids und ihren Uniformen:


Dann machten wir uns auch langsam wieder auf den Rückweg und ließen den Tag im Hotel noch einmal Revue passieren.


Hier nun einmal ein paar persönliche Gedanken:


Sada:

Ich gebe zu, der Tag war für uns beide schwer, da ich mit Blick auf das Ende unseres Urlaubs besonders morgens extrem emotional war.
Ich habe es Susi wirklich nicht immer leicht gemacht und auch wenn ich an Anfang im Maid Cafe das Gefühl hatte "WTH geht denn hier ab?" bin ich dankbar dafür, dass sie mich mitgenommen hat und habe mir vorgenommen, beim nächsten Besuch in Tokyo meine Maid Cafe Karte Lv 1 zu füllen :D

Ein wundervolles Erlebnis und wenn ich mir das nun aus einiger Distanz noch einmal vor Augen führe, freue ich mich ganz besonders über die Natürlichkeit die die Japaner trotz allem Pflichtbewusstsein und der Show vorhanden ist.
Ich bin also ein Morning Musume Otaku, ich hätte mich selbst niemals so genannt, aber gut, wenn sie es so sagen, dann muss das natürlich auch stimmen :D

Susi:
Hmm, du hast gar nichts geschrieben, warum denn nun keine Bilder von den Maids gemacht werden sollen...da das Foto in den Sets mit inbegriffen ist, erübrigt sich dies. Zudem spielt man ja die Szene des Masters/der Prinzessin und der Maid durch und da wäre das ja auch unangebracht. 
Das mit meiner Stimme fand ich nun nicht so toll...aber mir wurde gesagt ich hätte eine tolle Augenfarbe :P Die eine Maid erinnerte mich sehr an eine Bekannte! Die war auch keine Asiatin und sagte das mit meiner Stimme. Das war mir einfach unangenehm...aber der Rest des Besuchs war toll, auch wenn es kalt war durch die nassen Klamotten. Ich hab nun zwei Karten und muss nächstes Mal auch aufleveln!


Liebe Grüße

Sada und Susi

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