Sonntag, 13. Juli 2014

Eine Odyssee durch Tokyo - mit lächelnden Frauen, Süßkram und stille Augenblicke am Fluss

Wir wollten uns ja eigentlich einen ruhigen Tag machen, da das viele Rumlaufen eben doch auf die Dauer gesehen ganz schön schlaucht. Also gingen wir erst recht spät los und nahmen uns vor, zu einem kleineren Park in der Nähe zu gehen. Gesagt, getan - unser Weg war gemütlich und hier und dort ließen sich einige fotografische Motiv-Perlen entdecken:


An jeder Ecke begegneten uns Fahrräder, die hier wohl sehr beliebt sein müssen. Ganze Meere von Fahrrädern breiten sich praktisch vor uns aus in diesem kleinen Teil der Stadt und irgendwie ist es manchmal etwas schwer, die Verkehrsregeln zu verstehen, aber da die Fahrradfahrer allgemein eher gemütlich fahren, ist das kein allzu großes Problem für uns.


Auch vielerlei Plakate sind an vielen Häusern zu sehen, die hier mehr Zeichnungen als Fotos enthalten und anscheinend sowohl lokale als auch regionale Ereignisse und Events anpreisen.


Die Polizei, unser Freund und Helfer, hat uns schon einmal freundlich zugenickt und fährt auch öfters mit dem Rad - sportlich, sportlich! Oder, um es mit Sadas Worten zu sagen: Geil, danke! :D


Und sowieso kommt uns hier vielerlei architektonisches Allerlei unter die Nase - mal typisch japanisch, mal sehr westlich geprägt, man findet hier einfach irgendwie alles in den Baustilen.

Nachdem wir uns dann unserem Ziel näherten, merkten wir, dass wir irgendwie nicht so richtig peilten, wo es nun genau weiter ging - also erstmal in eine Richtung laufen, die wir schon kannten: Asakusa. Nachdem wir uns dann mit dem Ziehen unseres Glücks (wie wir bereits berichtet haben) ein wenig die Zeit vertrieben haben, probierten wir gecrushtes Eis mit Pfirsichgeschmack:






Nein, ich hab nicht beide bekommen, natürlich hat jeder eins abgekriegt :D
So schlenderten wir noch ein Weilchen den Hauptweg entlang und kauften uns dort Origami-Papier und Postkarten für die Lieben zu Hause und zwei wunderschöne Stäbchen. Hier mal eine kleine Impression dieses Hauptweges, welcher sich zum Tempel hinzieht:


Kurzum sei gesagt, dass wir dort, wo wir einen Park vermuteten, nicht hinein gehen konnten, da alles durch Tore verschlossen war. Daher sind wir auf die Suche nach einem Origami-Laden gegangen, den wir letztendlich aber auch nicht gefunden haben - Tokyo ist eben doch sehr verwirrend mit seinem Straßensystem. Was uns aber auf dem Weg begegnete, waren zahlreiche menschengroße Bandai-Figuren, die zu einem Museum gehörten, was ebenso geschlossen war wie der Park - also nix mit Ansehen...naja, dach einem weiteren Aufenthaltafür konnten wir auf der Suche nach Essen dann zwei schlafende Katzen entdecken, die sich nicht darum kümmerten, dass um sie herum das Stadtleben tobte:





Da die beiden Katzen in der Nähe des Sumida-Flusses lagen, gönnten wir uns dort eine kleine Verschnaufpause:




Die Suche nach etwas zu Essen gestaltete sich wie immer gar nicht so leicht, da es einfach zu viele tolle Dinge dort gibt, die man gerne einmal probieren möchte. So gingen wir letztendlich zu einem kleinen Laden, der von der Hauptstraße nicht so leicht einzusehen war und aßen dort das erste Mal so richtig Ramen - bleibt zu sagen: lecker!
Gestärkt und super satt gingen wir dann noch zu einem Kaufhaus, um uns dort zwei hölzerne Reisschüsseln und einen breiteren Löffel zu kaufen und danach den hauseigenen Supermarkt zu plündern, diesmal gabs Toast, Blaubeermarmelade und tolle Süßigkeiten. Meiji-Schokolade ist und bleibt nunmal die beste!
Und unsere Ausbeute sah dieses Mal folgendermaßen aus:


Die Schokoladenpilze haben wir abends noch probiert und waren erstaunt, dass man sogar aus der Verpackung eine kleine Action-Roboter-Figur basteln kann - das ist doch mal eine sinnvolle Idee ;)

Alles in allem war unser "ruhiger" Tag dann also doch um einiges anstrengender aber auch aufregender als gedacht.
Nun noch unsere persönlichen Gedanken:

Sada:
Auch wenn der Tag nicht so erholsam gewesen ist, wie er eigentlich geplant war, verlief doch alles ein weniger ruhiger – aber auch zielloser als die Tage zuvor.
Ich kann mich auch wiederholt an den Eigenheiten dieser Stadt nicht satt sehen und diese Extreme die an jeder Ecke scheinbar aufeinanderprallen, machen jede 100 Meter Spaziergang zu einem Abenteuer.
Auf jeden Fall, das haben wir uns vorgenommen, wird unser nächster Tokyo-Aufenhalt mit mehr Sprachkenntnissen erfolgen, denn irgendwie ist es ein wenig schade, dass man sich, auch wenn man oftmals versteht was gemeint ist, nicht richtig einbringen kann in Restaurants oder einfach beim Einkaufen.
Ein persönlich sehr süßer Augenblick war für mich, als wir auf dem Rückweg zum Hotel waren, und an einem meiner geliebten Getränkeautomaten etwas zu Trinken kaufen wollten.
Ich wühlte in meinem Portemonnaie mein Kleingeld zusammen und hinter uns stand eine japanische Frau mit ihrem Fahrrad und auch ohne hinzusehen, konnte man spüren wie sie sich über mein wühlen amüsierte.
Als ich dann endlich das Geld zusammen hatte, die Flasche aus dem Fach zog, drehte ich mich zu ihr um und mit einem breiten Grinsen verbeugte sie sich vor uns mehrfach und fuhr davon. Ebenfalls mit einer kleinen Verbeugung verabschiedeten wir uns von der Fremden und gingen zurück ins Hotel.
Ein zweites Mal im Herz von Asakusa und ein zweites mal ein ganz anderes Bild erlangt, so als wenn wir nie zuvor da gewesen wären.

Ich für meinen Teil, komme relativ gut mit den bisher erlernten EIgenheiten zurecht, schwer ist es nur, da jedes kleine Restaurant eine ganz andere Art von Umgangsform verlangt.
Mal bestellt man sein Essen am Automaten, manchmal am Tresen und geht zu seinem Platz. Dann gibt es Restaurants wo man einen Platz zugewiesen bekommt, oder man wird wie bekannt an seinem Tisch bedient.
Am besten man schaut sich vorher kurz an, wie die anderen Gäste es machen :D


Susi:
Das langsame Spazieren gehen und die Gegend erkunden hat mir am besten gefallen. So sieht man zwar Gegenden, die man bereits gesehen hat, doch nimmt diese noch einmal ganz anders wahr und das gefällt mir, insbesondere, wenn man sich auf interessante Fotomotive konzentriert, die hier wirklich an jeder Ecke lauern. Die Rückkehr in den Supermarkt nach 6 Jahren war auch toll - irgendwie war alles so wie vorher und seltsamerweise so bekannt. Aufs Postkarten-Schreiben freue ich mich jetzt auch schon :)
Und der Derp-of-the-Day-Moment war dieses Mal, dass, während wir genüsslich unsere Ramen schlürften, nebenbei im Fernseher groß und breit eine Seelöwen-Geburt gezeigt wurde, während kleine Gesichter daneben anzeigten, ob sie dieses nun eher süß oder nicht so toll fanden. Uns hat es auf jeden Fall nicht den Appetit verdorben - aber befremdlich ist es schon ^^°

Somit verbleiben wir müde und um tolle Erlebnisse bereichert

Sada & Susi


Samstag, 12. Juli 2014

Von Jpop zu Katzen die einem das Geld aus der Tasche ziehen :D

Den für uns bisher heißesten Tag – bis zu 36 Grad – in Tokyo haben wir in Akihabara verbracht.
Natürlich haben wir uns, da die Distanz von unserem Hotel aus, nur ca 40 Minuten Gehweg betrug, auch zu Fuß auf den Weg gemacht. Dabei fiel uns auf, dass es alles gar nicht so weit von dem zuvor besuchten Ueno entfernt war und ein Teil des Weges überschnitt sich sogar.
Auf dem Weg dorthin – wir sind wirklich froh darüber, dass wir, wenn es möglich ist den Fußweg nehmen – fielen uns immer wieder die kleinen Details dieser so großen Stadt auf.

Zb hier ein wirklich schön gestalteter Hauseingang inmitten einer typischen etwas engeren Gasse:


Angekommen in Akihabara, hatten wir als erstes ein Ziel vor Augen, dass wir uns schon lange vorher ausgesucht hatten:
Der offizielle Hello! Project Store




Das Gebäude, in dem er sich befand, konnten wir anhand einer Wegbeschreibung auch relativ leicht finden und welchem Fan würde der Schriftzug inmitten von vielen anderen nicht auch sofort auffallen. :D
Also rauf in den sechsten Stock, wo die gesamte Etage für diesen Laden vorgesehen war. Empfangen von fröhlicher Musik und Kostümen der Idols in kleinen Glaskästen begaben wir uns also in einen Laden voll mit Fotos, Schlüsselanhängern, Kaffeebechern, Tassen, Taschen, Shirts, und allem was es sonst noch so an Merchandise gibt.

Leider waren einige Michishige Sayumi Artikel bereits vergriffen, aber da sie am 13.7.14 Geburtstag hat, konnten wir ihr in einem kleinen Heft sogar ein paar Geburtstagsgrüße hinterlassen.

Allerdings kann man sich über die Ausbeute nicht beschweren und auch wenn wir vom Laden selbst kein Foto gemacht haben, hier eins von unserer Beute:


Das tollste sind eigentlich, die kleinen auf Plexiglas befindlichen Idols von Morning Musume 14, die man auf eine kleine Platte stecken kann und einen passenden HIntergrund der Band noch dazu.
So ein kleines Display sozusagen, wie ihr neben der mit Grün umrandeten Geburtstagskarte sehen könnt :)

Nach einer Weile wieder raus, machten wir uns weiter auf den Weg, die Straße entlang und da es ein Freitag Nachmittag war, füllten sich die Straßen auch ziemlich schnell.

Aber auch in Akihabara fand man inmitten der riesigen Idol-Werbetafeln und Leuchtreklamen das Grün an jeder Ecke und sogar an (bzw. auf) jedem Haus:



Bevor wir dann in einen gigaaaaaaaaaantischen Komplex voller Geschäfte gegangen waren, bekamen wir auch langsam etwas Hunger.
Also schauten wir uns erneut nach etwas Essbaren um, wo man in Tokyo, wie ja bekannt ist, nicht lange suchen muss.

Entschieden haben wir uns für eine kleine "Nudelbar", wo man sich das Essen von außen in einer Vitrine bereits ansehen konnte:


Solche Vitrinen findet man bei zahlreichen kleinen Restaurants und Nudelbars, was natürlich verschiedene Vorteile mit sich bringt.

Im Gegensatz zu Fotos hat man immer gleich einen Eindruck, wie groß so eine Portion überhaupt ist, und weil auch zumeist die Preise daneben stehen, weiß man sofort, ob man sich das Gebotene überhaupt leisten will.

Dazu sei auch erwähnt, dass man nie das Gefühl hat, die künstlichen Abbilder seien übertrieben geschönt, denn natürlich auch durch die Art der Speisen, sahen sie am Ende auch so aus, wie man sie erwartet hatte – ohne den leichten Kunststoffschimmer ;)

Als wir gut gesättigt wieder ins Freie gingen – es war immer noch so extrem warm – machten wir uns auf die Suche nach einer großen bekannten Kaufhauskette, die wohl in ihrer Vielseitigkeit und Größe wirklich alles in den Schatten stellt, was man aus Deutschland kennt.
In einem Gebäude fanden wir eine Technikabteilung, um das vielfache größer als man es von einem Mediamarkt erwarten würde und es war wirklich für jeden etwas dabei.
Es gab nichts, was es nicht gab, von kleinen Aufklebern für die Handys – kitschig, klassisch, oder düster - über zahllose Handytaschen, Schalen, Notebooks, Tablets, und vieles zum Anfassen bereits einmal ausgepackt an die Regale gehängt.





Aber die Elektronikabteilung war nur ein kleiner Teil.
Etwas weiter oben kamen wir in ein Spielzeugparadies, was wohl das darstellte, was man sich früher von einem Toys R us aus der Werbung erhofft hatte. Doch wo Toys R us diese Erwartungen niemals erfüllen konnte, gab es auch hier wieder das Unmögliche zu sehen.
Neben den zahlreichen Spielkonsolen zum ausprobieren gab es verschiedene Spielautomaten, wo man seine Zeit auch neben dem Einkauf über die Runden bringen konnte.

Aber das eigentliche Highlight waren natürlich die Spielsachen selbst.
Da wünscht man sich sofort wieder, ein Kind zu sein und neben den ganzen What-the-HELL?!-Artikeln, gab es eine ganze Menge intelligenter Spielsachen für die ganz kleinen, die nicht nur praktisch waren, sondern auch in ihrem Aussehen eine ganz andere Liebe zum Detail boten.

Sehr cool waren auch die kleinen Bastelsets, wo man aus einzelnen Papierröhren nach Anleitung ganz komplexe Modelle zusammenbauen konnte.


Und hier  nochmal etwas für die Sammelleidenschaft der Kleinsten oder kleinst gebliebenen:


Mehr Fotos haben wir aus dem Laden natürlich nicht gemacht – denn eigentlich gehört sich sowas ja auch gar nicht :P
Aber das bleibt einfach unser schmutziges Geheimnis aus Akihabara :D

Eine Errungenschaft, wollen wir euch aber nicht vorenthalten und das ist wirklich das GEILSTE!

Eine kleine Spardose in Form eines Kartons – das klingt ja nicht besonders spannend oder?
Aber, wenn wir nun auf das weiße Tablet ein Geldstück legen, macht es Miau, der Deckel geht auf und neugierig kommt eine kleine Katze zum Vorschein, die sich das Geld unter den Nagel reißt – ja wenn das nicht SUPERMEGAHYPERPLANETENGEIL ist?!



Nachdem wir dann nach gefühlten Stunden aus diesem Einkaufsparadies wieder raus waren, gingen wir durch das nächtliche und teilweise regnerische Akihabara wieder in Richtung unseres Hotels.

Auch hier wird einfach wieder die Schönheit dieser Stadt und ihren Farben deutlich:

Tradition meets High Tech:


Sowas gibts bei uns nur zu Weihnachten:


Selten hatte man das Gefühl, dass die Stadt wirklich hektisch war:


Wieder im Hotel angekommen, begutachteten wir natürlich unsere Ausbeute und wir haben uns vorgenommen, noch einmal nach Akihabara zu gehen, denn in ein Maidcafe wollten wir eigentlich auch noch, aber Sada fühlte sich wegen der Hitze einfach nicht in der Lage sich in ein Cafe zu setzen :D


Ein heißer, anstrengender aber aufregender Tag und hier noch ein paar persönliche Rückblicke:


Sada:

Auch wenn ich bisher Tokyo vor allem durch seine gemäßigten Viertel bewundere, gehört natürlich auch ein High Tension Viertel wie Akihabara mit zum Leben dieser Stadt und so fand ich auch hier meinen Teil der Faszination für diese Stadt und seine Bewohner.

Freundlichkeit, trotz des geschäftlichen Treibens eine durchgehende Ruhe und auch wenn ich in Deutschland immer gesagt habe, Werbung wirkt einfach nicht auf mich, musste ich mich vor der Art und Weise, wie die Japaner Werbung machen, geschlagen geben.
Die Freundlichkeit, Sympathie, die Leidenschaft fürs Detail sind einfach etwas, worauf ich anspreche und auch wenn man im Klischee immer von den andauernd lächelnden Japanern spricht, nimmt man ihnen diese Freundlichkeit einfach ab und kann einfach nicht anders, als ihnen ebenfalls mit eben dieser zu begegnen.


Susi:

Jede Sekunde in Akihabara vergeht für mich irgendwie in Rekordzeit, durch die vielen Eindrücke, die man gewinnt. Die lärmenden Pachinkohallen sind hier wohl der Höhepunkt. Was neu und interessant war, war der Weg von unserem kleinen verschlafenen Hotel dorthin, wenn man wirklich bemerkt, wie sich nach und nach die Stadt verändert.
Mein Highlight war, dass wir in der Lage waren, uns erstmals ohne fremde Hilfe durch einen Automaten Essen zu bestellen und natürlich die Spielzeugabteilung der ultimativen Awesomeness!
Da mein Kreislauf durch die Hitze sehr angeschlagen war, dämpfte das meine Eindrücke zwar ein wenig, aber dennoch war es ein sehr schöner, wenn auch anstrengender Tag.
Und die Miez mit dem Geld ist so obermegacool, dass ich sie die ganze Zeit anstarren mag!! Die ist übrigens auch mein Derp-of-the-day :3




Mit besten Grüßen Sada und Susi

Donnerstag, 10. Juli 2014

Von Schlangen und Hamstern

An unserem zweiten Tag stellten wir uns vorsichtshalber gleich mal den Wecker, um wenigstens noch vor 12 Uhr wach zu sein. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, diesen Tag in Akihabara verbringen, doch der Jetlag machte uns einen kleinen Strich durch die Rechnung. Da ich, Susi, erst um halb sieben in der Früh eingeschlafen war, beschlossen wir, unseren Tag etwas ruhiger zu verbringen: und zwar in Ueno, im Zoo.
Ueno ist ungefähr 35 Minuten zu Fuß zu erreichen von unserem Hotel aus, also machten wir uns nach leckerem Erdbeergebäck und noch leckerem Burger (nein, nicht aus einer Fastfoodkette, sondern aus dem nächsten Supermarkt) auf den Weg.
An diesem Tag überraschte uns das Wetter ein wenig mit seinem heftigen Wind, sicherlich eine kleine Randerscheinung des momentan tobenden Taifuns. Dennoch hielt es sich hauptsächlich trocken und wir konnten einen weiteren Teil Tokyos erkunden.
Endlich in Ueno angekommen, machten wir uns auf eine kleine Reise innerhalb des Parks, der recht weitläufig und groß so inmitten dieser Stadt scheint. Doch ohne uns groß aufzuhalten, hieß unser Ziel: Pandaaaa! Also ab in den Zoo, schnell zwei Tickets gekauft und ja, als erstes ging es tatsächlich zu den zwei großen Pandas, die der Zoo zu bieten hat. Und nein, auf dem Bild sind natürlich nicht die beiden großen Pandas, sondern die Maskottchen-Pandas zu sehen:


Da sich der Zoo inmitten des Parks erstreckt und die Hochhäuser das Gebiet nicht zu sehr beengen, war es wie ein kleiner Eintritt in eine ganz andere und ebenso ruhige Welt - eine kleine Oase inmitten des Trubels von Ueno.
An den Vögeln vorbei, Seelöwen beobachtend, Fledermäuse bestaunend, ging es im ersten Teil des Zoos schnurstracks zu den Eisbären, die mit offenkundigen "Kawaii"-Rufen der anderen Besucher bedacht wurden. Ja, auch so ein riesiger Eisbär kann durchaus kawaii sein, wenn er es nur möchte ;)






Nach den Eisbären ging es dann zum zweiten Teil des Zoos, welcher auch mit einer Art kleiner Eisenbahn (selbstverständlich in super bunt und mit niedlichen Tieren drauf) erreicht werden konnte. Wir jedoch wählten den "Aufstieg" zu Fuß, einen kleinen Hügel hinauf. Der Blick von oben ließ schon erahnen, dass Japaner eben doch einen sehr ausgeprägten Sinn für die harmonische Gestaltung ihrer Umgebung haben: vor uns breitete sich ein großer See aus, der angefüllt war mit zahlreichen Seerosen und ihren riesigen Blättern.
Am nächsten Souvenirshop angekommen, gönnten wir uns eine phänomenale Kekesdose mit Pandas auf dem Äußeren der Dose und der Kekse (!!!) und, was noch viel bombastischer war: einen Hamster! Er ist klein und unheimlich mopsig und wir nennen ihn "Brrt", weil wir am Abend unter Freudenjubel feststellten, dass man ihn aufziehen und wobbeln lassen kann. Wie cool ist das denn?! Übrigens ist er noch unheimlich viel mopsiger als auf dem Foto!


Durch die Hitze und unsere lange Wanderschaft durstig geworden, bestellten wir uns auf gut Glück einen bunten Drink, der sehr süß und sehr gut schmeckte - mit kleinen glibberigen Sternen und Herzen in seinem Innern:



Da der Zoo bereits um 17 Uhr schloss, machten wir uns dann auch langsam auf den Weg zum nächsten Ausgang, über eine Brücke mitten durch die Seerosen hindurch auf die andere Seite - was uns dort begegnete, kann man wohl als Begegnung der dritten Art bezeichnen (Achtung, Trommelwirbeeeeel): eine Schlange schlängelte sich aus dem Gebüsch - wir vermuten ja, dass sie dort nicht hingehörte, denn die beiden Japanerinnen, die hinter uns liefen, rannten schreiend davon, als sie sie bemerkten und kurz vorher kamen und zwei Zoo-Mitarbeiter auf der Brücke entgegen. Vielleicht sind wir nur knapp dem Tode entkommen...oder das ist halt üblich hier mal eben einer Schlange zu begegnen, aber die erste Variante ist auf jeden Fall spannender zu erzählen :) Und hier nun das Ungetüm:







Nach diesem Schreck gingen wir dann aus dem Zoo hinaus, an einer kleinen Tempelanlage vorbei zu einem anderen See des Ueno Parks und umwanderten diesen dann, um mitten drin uns eine kleine Pause zu gönnen - begleitet von der Ueno Zoo Musik, die zum Schließen der Anlage gespielt wurde. Wunderschöne Klaviermusik hallte über den kleinen See, ein paar Tretboote in Schwanen-Form (natürlich in bunt) plätscherten langsam vor sich her und wir genossen diesen Zeitpunkt der Ruhe, um den Tag Revue passieren zu lassen. Wir wollen gerne noch einmal wieder kommen, weit ist es ja nicht, und dann vielleicht sogar selbst ein wenig in die Pedale treten.





Da wir nun seit dem Frühstück nichts gegessen hatten, hieß es: Essen suchen! Nach ein wenig Umhergewander, fanden wir auch einen schönen kleinen Laden, der uns gleich nach der Begrüßung eine englische Speisekarte gab und bei dem wir dann Okonomiyaki bestellten, ein Gericht, was man einfach mal probiert haben muss. So sieht es aus - lecker!


Danach ging es noch für eine Weile ins nächtliche Ueno mit seinen kleinen, prall gefüllten Gassen, wunderbaren Essensdüften, Pachinko-Geklingel und Neonschein und dann spazierten wir unter einigen Regengüssen wieder Richtung unseres Hotels.




Und zum Schluss nun wieder ein paar persönliche Eindrücke von uns:

Sada:
Der Tag hat mir wieder einmal gezeigt, wie "schön" und "vielseitig" eine Großstadt sein kann.
Wenn man bedenkt, dass wir nur in einem "kleinen" Teil von Tokyo unterwegs gewesen waren, ist es dennoch beachtlich welche Vielfalt den Menschen dort geboten wird.
Ein ruhiger wirklich schöner Zoo, ein großer See auf dessen Rückseite und während man auf einer der zahlreichen Sitzgelegenheiten am Wasser in die Ferne blickt, ertönen wie aus dem Nichts Klavier und andere klassische Klänge die die Ruhe in einem Fördern.
Nur wenige Minuten dann wieder zu Fuß, befindet man sich wieder im pulsierenden und abwechselungsreichen Leben der Innenstadt.
Es ist schwer zu sagen, was mir an dem Tag am besten gefallen hat, aber ich glaube neben all der Normalität – wie ich sie mir einfach vorstelle – waren es wirklich die Augenblicke am Wasser.

Susi:
Es gab eigentlich zwei tolle Momente, die mir gerade besonders im Gedächtnis hängen geblieben sind: Erstens der ruhige Moment mit Blick aufs Wasser und Klaviermusik, während die Wolken grau und ruhig über uns vorbei ziehen und alles irgendwie einfach nur schön ist, und zweitens der Moment in welchem wir zwei entdeckten, dass der Hamster vibrieren kann - ja, wir freuen uns über sowas wahnsinnig doll und das ist auch gut so :D 
Und weil ich ja meinen Derp-of-the-day-Moment einführen will, hier nun das lustigste Bild des Zoos - man kann Leuten eben auch auf niedliche Art und Weise sagen, dass sie die Tiere bitte nicht füttern sollen:

















Mittwoch, 9. Juli 2014

Der erste Tag

Womit beginnt man den ersten Tag in Tokyo?
Natürlich mit verschlafen …

Eigentlich hatten wir vor uns gegen die Mittagszeit auf den Weg zu machen und was ist passiert? wir schlafen bis 15:00 Ö.ö

Womöglich wegen dem Jetlag – haben Hamster auch so einen wenn man sie von der Küche ins Wohnzimmer trägt? – konnten wir einfach nicht einschlafen.

Aber um kurz vor 16:00 Uhr, haben wir uns dann endlich auf den Weg gemacht, um unsere Umgebung bei Tageslicht zu Fuß zu erkunden.

An der Rezeption haben wir dann auch die Tickets für das S/mileage Konzert im Budokan erhalten. Also nochmal rauf aufs Zimmer, die TIckets ausgepackt und bestaunt und dann wieder raus an die "frische?" Luft.

Durch die Regensaison sind wir auch bei trockenem Wetter mit einer sehr feuchten Luft beglückt worden. Aber ein wahrer Freund Japans, liebt auch das schwere Atmen oder – solange es in Japan ist und nicht jeder um ein herum zu stöhnen anfängt?

Unser erstes Ziel war Asakusa mit seinen Tempeln, welche wir am Sumida–Fluss entlang spazierend aufsuchten.
Obwohl es ziemlich voll war, und zu späterer Stunde immer mehr Menschen auftauchten, hatte man immer das Gefühl, dass die Stimmung entspannt
war.



Weil uns nun der Name nicht einfällt für das, was wir getan haben, beschreiben wir es einfach:

Vor dem eigentlichen Tempel konnte man eine Art Blechbehälter schütteln bis ein Holzstäbchen aus einem Loch heraus rutschte.
Auf diesem standen Schriftzeichen – ob Katakana oder Hiragana wissen wir nun nicht mehr genau – welche man einer von vielen Schubladen zuordnen konnte. Aus der jeweils passenden Schublade zog man dann einen Zettel auf dem das eigene Glück vorausgesagt wurde.

Dieses kann durchweg positiv sein, oder auch weniger gut. Wenn man einen Zettel herausgezogen hat, der weniger gut war, dann faltete man ihn zusammen und knotete ihn an ein dafür vorgesehenes Gestell, damit das Glück einem wieder hold ist.
Wer von uns beiden etwas weniger Glück hatte und knoten durfte, verraten wir natürlich nicht. ;)


Eine ganze Weile sind wir inmitten der Tempel und kleinen Stände herumgelaufen – man hätte am liebsten überall von gegessen – bis wir dann auf der anderen Seite wieder zurück in die Zivilisation gekommen sind.

Während wir auf der Suche nach einem Automaten für unsere Kreditkarte waren, passierte etwas, worauf wir uns außerhalb von Japan wohl nicht eingelassen hätten.

Zwei junge Japanerinnen kamen auf uns zu und baten uns, bei einem kleinen Videoprojekt mitzumachen.
Da dies unser kleines schmutziges Geheimnis bleibt, werden wir die Informationen dabei belassen, dass wir mitgemacht haben – nein wir mussten für keinen Porno zur Verfügung stehen!

Nach dieser Aktion liefen wir beide völlig verwirrt in die falsche Richtung und wie der Zufall es so wollte, taten die beiden Japanerinnen es uns gleich, somit kreuzten sich unsere Wege noch ein weiteres Mal.

Endlich mit frischen Yen versorgt, gingen wir in ein mehrstöckiges Kaufhaus rein.
Da uns die Welt des japanischen Kitsch nicht neu ist, waren wir weniger oft erstaunt, als man es vielleicht erwarten würde, aber eines, warf uns dann doch aus dem Konzept:

Was soll man dazu sagen? Außer eventuell … GEIL DANKE!
Warum wir es nicht gekauft haben? Wir haben keine Katze, aber alleine dafür eine zu holen, das wäre Grund genug.

Also streiften wir weiter durch alle Stockwerke umher, zwischen Essstäbchen, Bentoboxen, lächelnden Klosteinen, und einer etwas anderen Art der "Glückskatzen" – eine fette Miez mit wackelndem Schwanz – episch!

Wieder draußen, fragt uns nicht, warum man da eigentlich wieder raus wollen würde, bekamen wir auch allmählich ein wenig Hunger und so gingen wir zu einem kleinen japanischen Restaurant, was wir uns bereits zuvor ausgeguckt hatten.


Bis wir allerdings zu unseren Udon kamen, mussten wir erstmal eine kleine Ausbildung in Sachen Bestellautomaten machen.
Du schmeißt Geld hinein, wählst dann die gewünschten Gerichte, bekommst einen Zettel, den du dann dem Mann hinter der Theke gibst.
Zu unserem Glück erledigte unser selbsternannter Ausbilder diese Tätigkeiten für uns, wies uns einen Platz zu und wenig später war das Essen dann auch bereits angerichtet.
Eine sehr schöne Sache war, dass innerhalb der Woche die großen Portionen zum selben Preis wie die normalen zu haben war und eine Kanne mit frischem Wasser gab es kostenlos ebenfalls dazu.

An unserem Platz direkt am Fenster konnten wir genau auf den Skytree gucken, welcher auch unser nächstes Ziel sein sollte.

Gut gesättigt und überzeugt, dass wir es voll drauf haben, machten wir uns also auf den Weg zu unserem letzten Ziel für heute – dem Skytree




Nun wurde auch das Wetter ein wenig schlechter aber der Regen sorgte dann auch dafür, dass kein Nebel aufkam, welcher uns die Sicht von oben weiter einschränken würde.

Ohne einen genauen Plan, welche Richtung wir eigentlich nehmen mussten, nutzten wir die naheliegendste Orientierungshilfe:



Endlich angekommen, wurden wir an jeder erdenklichen Ecke von freundlichen Japanerinnen und Japanern begrüßt die uns mit ausgestreckter Hand den Weg wiesen – Verlaufen war ausgeschlossen.
Dann ging es mit dem Fahrstuhl 350 Meter nach oben in nur 50 Sekunden – whoooooooosh – dazu gab es einen sehr schrägen Ton den Susi scheinbar nicht gehört hatte. -.- (Susi: Welcher Ton?? *A*???)

Die Aussicht war trotz der immer wieder an uns vorbeiziehenden Wolken unglaublich. Wenn sich die Sicht aufgeklart hatte, bot sich eine wirklich fantastische Sicht auf die nächtliche Stadt.

Leider war es nicht so einfach – trotz guter Kamera – von dort oben wirklich scharfe Fotos bei der Dunkelheit und den vorbeiziehenden Wolken zu machen. Und eigentlich, kann kein Foto wirklich einfangen, was man von dort oben wirklich gesehen hat – die Stimmung war einmalig.
Uns ist auch aufgefallen, dass Tokyo von dort oben eigentlich gar nicht so hell ist, wie man vielleicht erwarten würde und es gab Stellen, bei denen teilweise alles schwarz war.
Die passende Musik im Hintergrund tat ihr übriges um die Großstadtromantik zu unterstreichen.

Dann sind wir dem vorgegebenen Weg folgend, eine Etage weiter nach unten gegangen, wo sich auch der Skytreeshop befand.

Nun kommt unser zweites schmutziges Geheimnis.
Wie kann man ablehnen, wenn zwei Japanerinnen einen fragen, ob man sich auf einem gläsernen Boden mit total bekloppten Plüsch-Stern-Haarreifen fotografieren lassen will?
Tja  – Sünde Nummer zwei und undenkbar in Deutschland.
Nein, hier gibts kein Foto für euch, denn den Rahmen den wir zu dem Foto dazu bekommen haben, ist einfach zu cool zum posten.

Dann machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel.
Dank Tokyo, mussten wir nicht verdursten, denn alle gefühlten 100 Meter, gab es gleich mehrere Automaten wo man sich etwas zu trinken besorgen konnte.

Wieder im Hotel angekommen, konnten wir sagen, dass wir, obwohl wir nur einen halben Tag hatten, eine ganze Menge erleben durften.

Eine Kleinigkeit wollen wir euch nun aber nicht vorenthalten.
Man erzählt, es sei so etwas wie eine Olympische Fackel, doch wir nennen ihn:


SPERM SAMA:




Eigentlich wollten wir euch ja noch etwas über unser Hotel erzählen, aber unser Beitrag ist so nun schon lang genug, dass wir das auf einen anderen Tag schieben werden.

Zum Abschluss nun aber noch ein paar persönliche Gedanken zu diesem Tag

Susi: Tokyo nach ca. 6 Jahren wieder zu sehen, fühlt sich an, als wäre ich nie weg gewesen. Doch diese Momente nun neu zu teilen und auch neue Dinge zu sehen (z.B. die ruhigen Gassen, den Skytree, am Sumida-Fluss zu spazieren), macht es zu etwas Besonderem. Man sieht sich eben nie satt hier. Und egal, was wir noch sehen werden: es wird bombastisch super! Und ich bin für die Einführung eines Derp-of-the-day-Moments, denn die Turntable-Miez und Sperm-Sama wären definitiv favorisiert gewesen für heute! :D



Sada:
Für mich war es nun das erste Mal, nachdem ich viele viele Jahre meine Leidenschaft für Japan und seine Menschen von Deutschland aus entwickelt habe.
Trotz dem Treiben, die Ruhe in den Menschen. Neben dem Kitsch die intelligenten Kleinigkeiten mit denen diese Stadt Strukturiert ist. Nicht blank poliert aber dennoch sauber, war für mich das Highlight als ich dann auf dem Skytree stand und in die Nacht hinaus schaute.
Ich dachte darüber nach, was ich die ganzen Jahre geliebt hatte und war mir sicher, meine Vision stimmt mit dem überein, was die Realität ausmacht – wenn sie nicht sogar noch faszinierender ist.
Auch kann ich nicht verheimlichen, dass es mir dort oben wirklich schwer gefallen ist die ganzen Emotionen zu unterdrücken und auch Tränen der Freude drängen sich noch jetzt immer wieder hervor …




Nun bis zum nächsten Mal und beste Grüße



Sada und Susi




Dienstag, 8. Juli 2014

Erste Impressionen

Endlich sind wir angekommen!
Los ging es ab 10:30 von Berlin aus. Über den Startflughafen Leipzig flogen wir dann über Paris und von dort traten wir den längsten Teil unserer Reise an: ca. 12 Stunden bis nach Tokyo (Haneda Airport).
Der Flug an sich war natürlich anstrengend und beengend aber doch recht ruhig und ein wenig dösen kann man ja immer irgendwie. Und dann...ja, dann waren wir mit einem Mal auch schon da, um 18:30 japanischer Zeit. Zu diesem Zeitpunkt war es noch hell, als wir dann aber unser Gepäck abgeholt und uns durchgefragt hatten, war es schon stockfinster draußen. Endlich an unserer Station in Tokyo angekommen, bahnten wir uns den Weg durch kleine Gassen und fanden schließlich unser Hotel in der Nähe von Asakusa, einem eher traditionell geprägten Teil Tokyos. Apropos Asakusa: den neu gebauten riesigen Sky Tree können wir von hier aus sehen und sogar recht bequem zu Fuß erreichen. Und weil es immer noch besser werden kann: unser Hotelzimmer gefällt uns sehr gut, wir sind ausgestattet mit Wasserkocher, Klimaanlage, Kühlschrank und einem traditionell japanischen Bad und fühlen uns schonmal sehr wohl hier.
Gleich um die Ecke, gibt es einen kleinen 24 Stunden Laden, dort haben wir uns für heute Abend und morgen früh, sogar relativ preisgünstig versorgt.
Eine kleine Bentobox für nur etwas um die 2 Euro, wo man bei der Menge an japanischen Essen /Sushi in Deutschland mindestens 6 Euro bezahlen muss.

Zudem kommt, dass es wirklich wunderbar ruhig draußen ist - damit rechnet man nicht unbedingt, wenn man an Großstadt denkt.
Und da wir dem Jetlag trotzen wollen, haben wir bereits einen ersten Spaziergang durch die kleinen Gassen dieses Viertels gemacht und die nähere Umgebung erkundet. Und hier, so kann man wirklich sagen, sieht man Tokyo von seiner alltäglichen und gerade deswegen unheimlich interessanten Seite.
Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Tag und sagen nun bald: Gute Nacht! (aber erst nachdem wir uns ein wenig mit RAW in den Schlaf getrasht haben ^^)

Liebe Grüße und morgen berichten wir euch von unserem Tag und gehen noch ein wenig näher auf das von uns erwählte Hotel ein.

Sada und Susi

Sonntag, 6. Juli 2014

Es geht loooooooooos

Heute ist es nun soweit.
Nach all dem Gewusel, den Sorgen, den unnötigen Unsicherheiten starten wir heute unsere Reise.

Das letzte Handgepäck verstauen - wer kann sich denn schon einen Tag vorher von seinem Notebook trennen? - und noch ein kleines Paket zur Post bringen - dann machen wir uns nun auf den Weg zum Leipziger Flughafen von wo es dann mit der Darwin Air - wer denkt sich eigentlich diesen Namen aus? - nach Paris geht.

Von Paris geht es dann mit einer Boeing 777-300 nach Tokyo.

Boeing 777? Is das nicht der Flieger der in den letzten Jahren immer mal wieder in den Medien war und aussetzen musste?
Hoffen wir mal, dass wir kein Montagsprodukt bekommen und weitgehend ohne Verzögerungen durchkommen.
Immerhin sieht das Flugzeug schick aus :D

Wenn wir dann dort sind, werden wir euch live aus Tokyo berichten - ob ihr nun wollt oder nicht :) Bis dahin wünschen wir euch einen super Start in die Woche.

Beste Grüße

Sada und Susi

Und es fügt sich doch noch alles!

Da wir etwas verwirrt waren, was nun unseren Online Checkin betrifft, haben wir Air France gleich mal bei Facebook angeschrieben und siehe da: wir sind vom tollen Service begeistert!
Sie haben uns super schnell geantwortet.

Anscheinend ist der Online Checkin nicht möglich, da wir vorher mit einer anderen Airline fliegen. Nichtsdestotrotz haben sie für uns zwei Sitze vorreserviert und so können wir zusammen sitzen und am Flughafen dann direkt einchecken. Hurra! Schonmal eine Sorge weniger - wer will schon getrennt voneinander 12 Stunden im Flugzeug sitzen.
Momentan hoffen wir zudem noch, dass die Gewitterfront uns zumindest flugtechnisch nicht zu sehr im Weg steht und wir einen ruhigen Flug haben können. Also lautet es weiterhin: Daumen gedrückt für unsere lange Reise. Air France freut sich, wir freuen uns, life is good :D

Susi und Sada